Der erste Geburtstag

Etwas verspätet zwar, aber ich möchte euch natürlich noch vom ersten Geburtstag unserer kleinen Madame berichten.

Am 20.09. war der große Tag gekommen. So ganz glauben kann ich es immer noch nicht, dass bereits ein volles Jahr vergangen sein soll.

Unser Babymädchen 2.0 hatte viele liebe Gäste und wir hatten traumhaftes Wetter. Es gab viele schöne Geschenke obwohl ja eigentlich bereits alles in Hülle und Fülle vorhanden ist.

3 Tage vorher war der Termin zur U6, die Kleine wurde geimpft, vermessen und gewogen, ihre Reflexe wurden getestet und auch ihre Augen untersucht. Ihre Sehstärke ist mehr als überdurchschnittlich gut, sie wiegt 9,6kg und ist 74cm groß. Ein perfekt entwickeltes Kleinkind quasi. -für mich manchmal heute noch unfassbar, dass dieser kleine Mensch mal in meinem Bauch war.

Mittlerweile krabbelt sie flink wie ein Wiesel und zieht sich auch an allem hoch. Ein paar Schritte an Möbeln entlang, oder mal an der Hand, macht sie auch, aber das krabbeln wird bevorzugt. Sie lautiert fleißig, mit einem in allen Varianten betonten „Da!“ Erreicht sie auch meistens was sie möchte. Seit dieser Woche kommt nun auch immer öfter ein echtes „Mama“ was sich zum Teil auch schon an mich richtet und mich natürlich sehr freut. 😉 Seit dieser Woche sind wir außerdem in der Kita Eingewöhnung. Bisher läuft das hervorragend, aber auch hier kann ich einfach nicht begreifen, dass mein kleines Mädchen ein Kitakind ist und damit in die Fußstapfen ihrer großen Schwester tritt.

Ach meine Kleine, behalte dir immer dein fröhliches, aufgeschlossenes Wesen und deine neugierige Art. Deine Mamas und deine große Schwester lieben dich sehr und sind so froh dich zu haben! Wir freuen uns sehr auf dein neues Lebensjahr mit dir! Möge es reich sein an Gesundheit, Glück und Freude, möge es erfüllt sein von Liebe und Familienzeit und mögest du wachsen und ein glückliches kleines Mädchen werden (bleiben). Wir lieben dich!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Unser langersehnter und wunderbarer Mallorca Urlaub ist nun auch schon wieder eine gefühlte Ewigkeit her.

Ich bin immer noch unglaublich beeindruckt davon wie wunderbar und unkompliziert die beiden, doch sehr langen, Reisetage waren. Unsere Mädels waren unglaublich geduldige und entspannte Reisebegleiter.

Überhaupt verlief der Urlaub sehr entspannt, die Kinder haben sich sehr schnell sehr gut eingelebt, die Große wäre am liebsten noch viel länger dageblieben.

Angereist sind wir mit dem Zug zum Flug, was ich, wenn man mal von der Schlepperei absieht, jedem nur empfehlen kann. Ihr habt einfach mehr Flexibilität, könnt euch besser auf die Kinder einlassen, die wiederum langweilen sich nicht auf der engen Rückbank. Wir werden es, wenn möglich, immer wieder so machen.

Auch ein Familienhotel kann ich jedem mit (kleinen) Kindern nur wärmstens empfehlen. Es ist sauber, es ist gepflegt, es gibt viel Entertainmentprogramm für jedes Alter und niemand schaut schräg wenn ein Kind mal lauter wird, ob nun aus Freude oder Wut.

Für uns war es ein echter Traumurlaub, wir hoffen nächstes Jahr wieder zu kommen.

Und jetzt steht schon unser Trip an die Ostsee bevor. Ich bin gespannt wie wir das hinbekommen, Zug war aufgrund der überteuerten Preise leider keine Option. Also hoffen wir auf fließenden Verkehr und schlafende Kinder.

-Man wird ja noch träumen dürfen. 😉

Reisen mit Kindern

Hallo ihr Lieben,

7 Monate ist unser Babymädchen 2.0 nun schon. Bisher sind wir aber leider noch nicht viel unterwegs gewesen. Das hat eigentlich ganz banale Gründe, zum einen natürlich, dass meine Frau arbeitet und zum anderen, das liebe Geld. Ich bin ja über ein Jahr in Elternzeit und nehme somit Elterngeld Plus in Anspruch. Leider hab ich keinen sehr hohen Verdienst und somit ein sehr überschaubares Elterngeld. Aber nichtsdestotrotz waren wir bereits ein paar Tage an der Ostsee, unter andrem zum Familienbesuch.

Ein bisschen müssen wir uns noch eingrooven zu zu viert. Einander Freiräume zu schaffen ist so auch im Urlaub nicht mehr so einfach wie es zu dritt war. Aber es wird, wir haben mittlerweile schon einen sehr guten Rhythmus und uns sehr gut an das Leben zu viert gewöhnt. Im letzten Urlaub war das Babymädchen auch erstaunlich entspannt und es waren wirklich ein paar tolle Tage. Selbst die 5 Stunden Autofahrt haben beide Mädels toll gemeistert.

Als nächstes steht jetzt aber etwas größeres an. Wir fliegen! Nach Mallorca! Und wir freuen uns schon sooo sehr! Leider dauert es noch ein paar Wochen, aber andererseits ist das auch ganz gut so denn vorher steht noch einiges an und so wird der Vorbereitungsstress hoffentlich etwas minimiert. Ehrlich gesagt bin ich schon ziemlich aufgeregt wie die Mädels den Flug meistern werden. Als unsere Große 10 Monate alt war, waren wir auch auf Mallorca. Die Flüge hat sie super gemeistert, die Autofahrt leider nicht so. 😣

Mal sehen wie die Kleine das macht, sie ist dann 2 Monate jünger. Sollte ihr das Fliegen nicht gefallen, wird man sie nicht überhören können, denn ein lautes Organ hat sie! 😂🙈

Dann fahren wir im Sommer nochmal ein paar Tage an die Ostsee, da haben wir uns dann auch Strandbesuche und einen Besuch auf Karl’s Erdbeerhof vorgenommen, darauf freuen wir uns sehr das wird bestimmt für die Kinder toll!

Und dann wollen wir im Dezember, zum 01. Advent endlich, endlich mal wieder nach Berlin! Das war eine ganz spontane Idee, eigentlich hatten wir gesagt wir wollen uns den Stress der Hauptstadt im Advent mit Vierjähriger und Einjähriger ersparen aber die Sehnsucht ist einfach zu groß. Berlin bedeutet uns als Paar unglaublich viel und wir sind schon viel zu lange nicht da gewesen. Das letzte Mal in der Frühschwangerschaft mit der Großen. Wir werden den Trip einfach den neuen Umständen anpassen und einfach mal schauen was man evtl. mit zwei wuseligen Mädels noch erleben kann, neben verschiedenen Weihnachtsmärkten. Wenn ihr Tipps habt, immer her damit! Wohnen werden wir in Mitte, Bahnfahren stört uns aber nicht. 😉

Seid ihr auch gereist in der Elternzeit oder habt es noch vor?

Frühlingsgefühle

Dieses Jahr hat der Frühling gefühlt ewig auf sich warten lassen. Im letzten März hatten wir bei 24 Grad die Füße in der Nordsee, dieses Jahr gab’s Schnee am 01. April. Aber endlich endlich soll er nun doch noch kommen, der Frühling.

Ich muss sagen ich habe wirklich langsam Lagerkoller. 2 Kinder, darunter ein Baby, an und aus und umzuziehen nur um dann eine Stunde in der Kälte zu sein. Uff, das habe ich mir dann doch öfter gespart als es mir selbst lieb ist. Aber nun braucht man nicht mehr ganz so viel anziehen, in den dünneren Sachen fühlt die Kleine sich wohler, und die Große kann sich fast ganz alleine fertig machen nur beim Reißverschluss braucht sie noch Hilfe. So sind wir in der Hälfte der Zeit fertig und es ist entspannter und somit auch schöner für uns alle. Ich hoffe inständig ich kann die dicken Sachen jetzt wirklich weit weghängen und wir fallen nicht mehr sehr in den einstelligen Bereich.

An der Kinderfront kämpfen wir momentan mit dem deutlich schlechteren Schlaf des Babymädchens, ich denke es liegt am zahnen, an allem was sie neu lernt, kann und täglich erlebt. Sie ist jetzt eben schon gar nicht mehr so Baby und nimmt recht aktiv am Tag teil. Das sie das stärker verarbeiten muss ist ja auch klar. Es kann nur besser werden. „Augenringe sind auch Schmuck“ sag ich da. 😂

Und leider haben wir an zweiter Stelle auch immer noch das Problem, dass die Große nicht zuverlässig trocken ist. Momentan ist es wieder besonders extrem und sie hat manchmal mehrere Pipiunfälle am Tag. Die Erzieher beim Entwicklungsgespräch waren allerdings total begeistert von ihr und ihren kognitiven Fähigkeiten. Auch von ihrer Sprache sind sie begeistert und machen sich gar keine Gedanken um die Unfälle. Sie hat einfach den kleinen Kopf zu voll mit allem anderen da rückt der Gang zum Klo oft in dem Hintergrund. Kann ich einerseits total nachvollziehen, andererseits ziehen Tage an denen sie 5 Hosen verbraucht echt an meinen Nerven. Aber es kann nur besser werden und vielleicht hilft uns da auch das wärmere und bessere Wetter.

Ach meine Mädels, ich freue mich so auf die Draußenzeit mit euch! ❤️

Mein Tag mit den Mädchen

Heute möchte ich euch ein bisschen davon erzählen wie wir unseren Tag gestalten wenn meine Frau arbeiten ist/geht.

An einem normalen Wochentag geht die Große vormittags in die Kita, irgendwann zwischen 14 und 15 Uhr holen die Kleine und ich sie ab. Das kommt ein bisschen drauf an wie der Tag bis dahin war.

Meistens wacht die Kleine zwischen 6 und 7 auf. Die Große gegen 7. Entweder sind das Babymädchen und ich schon angezogen und die Kinder kuscheln noch eine Runde im Bett, oder wir liegen sowieso noch drin und die Große kommt dazu. Gehen 8:15 oder 8:30 geht es los in die Kita. In der Regel bringt meine Frau sie während die kleine und ich frühstücken und dann etwas spielen und/oder aufräumen bevor sie ihr Vormittagsschläfchen macht.

Mittlerweile schläft sie oft 2x 30 Minuten am Vormittag und dann einmal etwas länger (60-90 Minuten) in der Mittagszeit. Gerne so ab halb eins, eins. Danach fahren wir dann zur Kita und wenn die große Schwester dann da ist gibt es so viel zu gucken, dass nachmittags nicht mehr wirklich geschlafen wird. Meistens möchte das große Kind erst was snacken wenn wir zuhause sind. Dabei darf sie oft eine halbe Stunde Fernsehen. Dann gucken wir was wir machen, spielen in ihrem Zimmer, basteln und malen oder Bücherlesen ist meistens das was sie am liebsten macht. Oder rausgehen wenn das Wetter gut ist. Bei Regen hat sie oft keine Lust. Seit einigen Wochen, ich würde sagen so seit Neujahr, hat Nr.2 damit begonnen um spätestens 19 Uhr schlafen zu wollen. Das heißt Abendessen gibt’s für die Mädels immer so gegen 17:30-17:45 und gegen 18:15 gehen wir dann nach oben. Dort wird sich umgezogen, gewaschen, etc. Oft liegt die Kleine dann in der Mitte wenn ich der Großen aus „der kleine Drache Kokosnuss“ vorlese, die letzten Male schlief sie da aber schon und lag in ihrem Bett. Dort schläft sie idR so 45-60 Minuten bevor sie unruhig wird und ich sie zu mir hole.

In der Zeit genießen die Muckeline und ich unser Einschlaftitual: Lesen, sie trinkt eine kleine Flasche lauwarme Milch, dann kuscheln wir und ich singe bis sie schläft.

Die Nächte sind für mich meistens etwas unbequem und unruhig wenn meine Frau im Nachtdienst ist und ich mit den Mädels im Familienbett schlafe, aber alles in allem bekommen wir alle ausreichend Schlaf. Gegen 22 Uhr und gegen 3 sind meistens nochmal hungerzeiten, aber da trinkt das Babymädchen im Halbschlaf und wird gar nicht richtig wach. Klappt so 98% der Zeit. Toi toi toi! Gegen 6:30 ist die Nacht dann meistens zu Ende. Unter der Woche stehe ich dann auch gleich auf, mache Nr. 2 und mich selbst fertig und helfe dann der Großen. Manchmal will sie mit ins Kinderzimmer kommen wenn ich die Kleine wasche und anziehe, manchmal bleibt sie auch im Bett.

Danach, irgendwann so zwischen halb 8 und 8 wird die Kleine nochmal gefüttert und dann gehen wir runter. Dort wasche ich die Flaschen ab, räume etwas auf, füttere die Katzen, trinke einen Kaffee, die Große trinkt was und isst eine Kleinigkeit. Dann Düsen wir los zur KiTa. Jetzt wo es noch mal so krass kalt ist (-10 Grad morgens um 8), kommt meine Mom rüber und bleibt kurz bei der kleinen. Ich freue mich schon wie blöd auf den Frühling und wärmere Temperaturen. Zwei kleine Kinder anzuplünnen bei der Kälte dauert so schon eine Ewigkeit.

Am Wochenende gehen wir den Tag etwas entspannter an, genauso auch wenn meine Frau da ist. Aber alles in allem muss ich sagen, wir haben uns wirklich gut eingespielt und es klappt (nahezu) stressfrei. Die Mädchen lieben sich abgöttisch und die Muckeline ist oft schon eine riesen Hilfe wenn die Kleine zBsp ungeduldig wird. Auch so fangen sie langsam an toll miteinander zu „spielen“ und zu interagieren. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die kommenden Monate und zu sehen wie sich das weiterentwickelt. ❤️

3 Jahre 

Meine liebe Muckeline, 

3 Jahre bist du nun schon alt. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Dieses Jahr hast du auch zum ersten Mal verstanden was geburtstaghaben eigentlich bedeutet und dich sehr auf deinen großen Tag und die Gäste gefreut. Geschenke waren nach wie vor eher zweitrangig wichtig. Gefreut hast du dich aber trotzdem. Über deine erste „Baby Anabell“ die schlafen, lachen und weinen kann, gerne gekuschelt wird und Milch trinkt. Über einen Arztkoffer weil Arzt spielen deine Leidenschaft ist, über eine Schubkarre und Gartenhandschuhe weil du Opa so gerne im Garten hilfst. 😉 über eine Kasse mit Spielgeld, und noch ein paar Kleinigkeiten von deinen Gästen. 

Im Moment bist du manchmal sehr anstrengend, aber es passiert ja auch immens viel. Du wirst trocken, vor kurzem gab es ein neues große-Mädchen-Bett in dem du jetzt schon manchmal schläfst, du hast die Nachtmilch abgeschafft und verzichtest immer öfter auf die Einschlafmilch und nicht zuletzt wirst du ja bald große Schwester. Du freust dich sehr auf das Baby aber merkst schon jetzt manchmal dass es bedeutet Rücksicht zu nehmen und zurück zu stecken wenn Mama wegen dem dicken, harten Bauch nicht mehr alles kann. Und besonders wenn ich dich nicht so viel und lange tragen kann wie du es kennst und oft noch willst und einforderst. 

Du hast einen sehr starken Willen und weichst auch nicht schnell von deinem Kurs ab. Hast du dir was in den Kopf gesetzt, willst du es auch durchsetzen. Zumindest hier zuhause in deinem Reich bei denen die dir nahe stehen. Das zeigt mir, neben der ganzen Anstrengung und dem Frust den das manchmal bringt, wie gut unsere Beziehung ist. Das du dich sicher und geborgen fühlst. Das entschädigt dann wenigstens etwas. 😉 

Du singst und redest teilweise ohne Unterlass und kaum ein anderer kommt zu Wort. Man kann sich aber schon toll mit dir unterhalten, du kannst erlebtes sehr gut wiedergegeben und viele Dinge sehr gut verstehen und umsetzen. Das macht sehr viel Spaß und ist oft eine Erleichterung im Alltag. Du hast auch schon viel Empathie, entschuldigst dich manchmal schon wenn du merkst wir sind traurig weil du zBsp gehauen oder geschrieen hast. Wir fordern dich dazu nicht auf, aber wir entschuldigen uns ja auch bei dir wenn wir dir unrecht getan haben. 

Bleib einfach so wie du bist, unsere kleine große Muckeline. Wir lieben dich sehr und sind sehr froh das du so ein tolles Mädchen bist und zu uns gehörst. ❤️

Zweieinhalb 

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, Wahnsinn was du schon alles kannst, wie groß du geworden bist und was in dem letzten Jahr alles passiert ist. 

Du singst mit Leidenschaft und kannst dir unwahrscheinlich gut Texte merken. Du liebst Bücher und kannst nicht genug von ihnen haben. Vorlesen ist ein tägliches Ritual, einige Bücher kannst du quasi auswendig und korrigierst einen wenn man etwas falsch sagt. Seit kurzem bist du leidenschaftliche Puppenmama. Zwar begleitet deine Puppe „Puppe“ dich schon seit langem, aber erst seit etwa 3-4 Monaten muss sie überall mit hin, schläft mit im (Familien)Bett, wird getragen, getröstet und verwöhnt. Dein 2. liebster begleitet ist der kleine Affe Coco den du zu Weihnachten bekommen hast. Außerdem liebst du deine „Pferdefarm“ von schleich und spielst mit Ihnen und/oder deinen Duplofiguren richtige Geschichten. Manchmal, wenn Mama Abendbrot macht, darfst du Fernsehen. Dann guckst du immer Peppa Wutz, die findest du ganz toll und kannst nicht genug von ihr bekommen. 

Mittlerweile kann man sich mit dir sehr gut unterhalten, du erzählst wie dein Tag war, was dich beschäftigt und was du machen möchtest. Ebenso stellst du viele Fragen und bist sehr wissbegierig was deine Umwelt betrifft. Du kennst deinen vollen Namen, deine volle Adresse, die Adresse der Kita und kannst bis 10 zählen. Du merkst wenn du auf Toilette musst aber findest die Windel oft noch bequemer.

Es gibt bestimmt noch viel mehr zu erzählen aber das wichtigste ist, dass wir dich sehr lieb haben und sehr stolz auf das kleine, höfliche Mädchen sind das aus dir wird und schon geworden ist. ❤ 

DIY Knete 

Aufgrund des unsagbaren Schietwetters gestern und der Tatsache, dass meine Frau mal wieder den Spät/Nachtdienst hatte und wir ab 12:30 mittags allein waren, musste eine altersgerechte Beschäftigung her. Während Madame selig ihren Mittagsschlaf hielt, fiel mir ein, dass sie kürzlich riesen Spaß am kneten in der Kita hatte und, dass man diese ja auch selbst machen kann. Schnell gecheckt ob alles da ist und dann ging es nach dem Mittagsschlaf auch gleich los. 

  
250g Mehl, 100g Salz, 1.5 Esslöffel Öl, 1/4l kochendheisses Wasser, Lebensmittelfarbe und 1.5 Esslöffel reine Zitronensäure. 

Zuerst vermengt man Salz, Mehl, Öl und das frisch aufgekochte Wasser und knetet solange, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich wollte eigentlich mit den Händen kneten wegen dem besseren Gefühl, empfehle aber doch zu Anfang den Mixer mit knethaken zu nehmen denn es war echt heiß. 😜 nach ein paar Minuten konnte ich den Rest aber per Hand kneten. 

  
Diese Masse habe ich dann gründlich mit den 1.5 Esslöffeln Zitronensäure vermischt und 3 etwa gleichgrosse Portionen geformt. 

  
Die wurden dann Gelb, Pastellgrün und Pastellrot (nicht mehr genug Farbe). Und los ging der nachmittägliche Knetspass. Von der Menge her ist es so viel, dass man auch gut hätte 5-6 Farben machen können. Wir haben jedenfalls noch reichlich luftdicht verpackt und werden noch einige Tage Knetspass genießen können. Wobei das sicher auch nicht das letzte Mal war. 

   
    
   

Wasser, Tee, Saft(schorle)…

Was trinken Eure Mäuse so den ganzen Tag? 

Heute ist hier der 4. Tag an dem Mami außer Haus, sprich bei der Arbeit,  ist und Mama und Muckeline den Tag allein bestreiten. Ich muss sagen es klappt erstaunlich gut. Ich hatte ja anfangs etwas Sorge, nicht zu wissen was ich den ganzen Tag mit unserer Motte „anfangen“ soll zumal wir in der Regel 9 Std. am Stück alleine sind. Selten ist es weniger, ab und zu ist es (erheblich) mehr. Aber wir spielen/kuscheln viel, lassen uns lange Zeit beim waschen/wickeln/umziehen und bei den Mahlzeiten. Dazwischen hören wir Musik, machen hier und da etwas Hausarbeit oder kochen und natürlich gibt es auch noch die Bedarfsschläfchen der Muckeline. Sollte es mal ganz langweilig sein oder ich ideenlos, gehen wir in den Garten, bzw. nach nebenan gucken was Oma und Opa machen. Leider ist das Wetter die letzten Tage nicht wirklich ideal zum Spazierengehen oder gar um das Planschbecken aufzubauen, aber das wird dann hoffentlich auch bald wieder anders. Meine Frau hat nach Heute auch „nur noch“ 2x Spät-Nacht-Frühdienst, also jeweils 24 Std., und dann erstmal wieder Urlaub (an dieser Stelle ein Hoch auf die Elternzeit und den Geburtstag der Muckeline in der Jahresmitte, so gibt es für die kommenden 4 Monate jede Menge Urlaub) aber das wird nochmal eine Herausforderung.

 Damit kommen wir auch schon zu dem einzigen, echten Problem das ich habe. Madame trinkt nicht genug. Kein Wasser, keine Saftschorle, keinen Tee, keine (Kuh-)Milch. Nicht aus dem Glas, nicht aus der Tasse, nicht aus der Flasche. Maximal(!) 100ml, und das ist schon viel, kriege ich am Tag in sie rein. Was gebt ihr Euren Kindern so und wie macht ihr es Ihnen schmackhaft? Ist meine Frau Zuhause wird noch recht viel gestillt, das gibt es jetzt zwar abends und nachts auch noch und dadurch kompensiert sie sicher auch viel (die Nachtwindel war auch klatschnass), aber wenn meine Frau dann 24 Std. (Oder mehr) weg ist, haben wir ein Problem. Gestern gab es morgens, naja mittags, eine Pre und eine am frühen Abend. Mittags hat sie etwa 180ml getrunken und Abends nur so ca. 100. das erscheint mir einfach viel zu wenig und besonders da Pre ja nicht ausschließlich Flüssigkeitsaufnahme bedeutet. Natürlich isst sie auch Obstmus und Joghurt und andere Dinge die Flüssigkeit enthalten, aber an die empfohlene Menge von etwa 800ml am Tag kommen wir bei weitem nicht. Ich mache mir schon etwas Sorgen, besonders wenn es jetzt wieder wärmer wird. Also, her mit den Ideen und Tipps! 

 

Nicht vorhandene Routinen (Blogparade)

bei der lieben Melli von WunschkindHoch2 hab ich eben von dieser interessanten Blogparade zum Thema Routinen erfahren. Ich bin eigentlich ein sehr strukturierter Mensch. Ich mag es sehr wenn alles in geordneten Bahnen läuft, ich planen kann wann ich was erledige und wie ich meine Zeit am sinnvollsten nutzen kann um auch noch Zeit für mich, bzw. Familienzeit zu haben. Routinen und feste Strukturen im Alltag unserer Tochter waren mir immer sehr wichtig. Ich plante feste Abläufe in unser Leben mit Kind zu bringen um allen den Alltag zu erleichtern und ihr durch feste, immer gleiche Abläufe die bestmögliche Sicherheit zu geben. Ja, das plante ich. Aber dieses Kind hat außer dem morgendlichen wir-Hören-immer-die-selbe-CD nicht wirklich feste Rituale. Jedenfalls keine, aus meiner Sicht, essentiellen. Bestimmt gibt es ihr auch Sicherheit immer die selbe CD bei der morgendlichen Katzenwäsche zu hören, nach dem Frühstück ihre Spielekiste auszuräumen und dass ich immer zum Mittagessen nach Hause komme. ABER: und das ist für mich ein großes aber; es gibt hier keine festen Essenszeiten oder gar Rituale, keine feste Mittagsschlafzeit, von abendlichen Zahnputz- und Zubettgehritualen ganz zu schweigen. 

Sicherlich wird sich das mit dem Beginn der KiTa gezwungenermaßen ändern, aber ich bin doch etwas enttäuscht von mir (uns), dass wir es in einem Jahr nicht geschafft haben diese Struktur zu finden. Nicht, dass ich das Gefühl habe der Muckeline ginge es deswegen schlecht, oder das sie unruhig wäre, dennoch denke ich diese Rituale könnten/würden den Alltag noch weiter entkrampfen und entspannen.