Die Sache mit dem Papa

Ihr lieben Regenbogenfamilien,

seit neuestem gibt es hier verstärkt Rollenspiele. Schon seit einigen Monaten liebt unsere Große (fast 4) Rollenspiele wie zBsp Arzt, Einkaufen oder Schule. Sie bestimmt gerne sämtliche Rollen und könnte stundenlang diktieren wer wer ist und wer wann was zu tun oder sagen hat. Spaß macht das uns Erwachsenen nur eine begrenzte Zeit aber wir spielen selbstverständlich oft und ausdauernd mit.

Ich weiß nicht ob ich es hier schon mal erwähnt habe, aber die Muckeline ist ein riesen Fan von „Der kleine Drache Kokosnuss“. Seit geraumer Zeit sind wir also oft Kokosnuss und Familie. Einer ist Mette (die Mama) und einer Magnus (der Papa). Muckeline selbst ist natürlich immer Kokosnuss. Es wurden auch schon mal andere Rollen vergeben, aber meistens beschränkt es sich innerhalb der Familie auf die drei. Generell spielt sie momentan sehr gern und intensiv, dass ich der Papa bin. Auch in der Kita hat sie mich schon „Papa“ gerufen. Ich habe sie gebeten mich doch lieber Magnus zu nennen weil ich mich mit Papa echt nicht wohl fühle, auch wenn es ein Spiel ist. Meistens hält sie sich daran. Seit sie weiß, dass es immer ein Männchen und ein Weibchen braucht um ein Baby zu machen gibt es auch nur noch Papa und Mama in der Tierwelt. Früher war eine Familie meistens so wie sie sie kennt. Also Mami, Mama, Kind.

Klar spielt die Kita da eine Rolle und klar gehört das dazu und ist auch okay, aber sollte ich (würdet ihr?!) zum Beispiel Lektüre anschaffen die sich mit Familie außerhalb der „Norm“ befasst oder irgendwie sowas? Wie ist es bei euren Kleinkindern?

Ich habe übrigens nicht(!) den Eindruck, dass sie einen (ihren) Papa vermisst, oder dass sie lieber einen Papa als Mami und mich hätte, ich weiß und spüre sie liebt ihre Familie. Ich würde ihr nur langfristig gerne vermitteln, dass es auch andere Familien wie unsere gibt und wir genauso „normal“ sind wie die Familien ihrer Freunde.

Oder denke ich zu komplex und sollte einfach gar nichts machen und weiter fröhlich Papa spielen?!

Reisen mit Kindern

Hallo ihr Lieben,

7 Monate ist unser Babymädchen 2.0 nun schon. Bisher sind wir aber leider noch nicht viel unterwegs gewesen. Das hat eigentlich ganz banale Gründe, zum einen natürlich, dass meine Frau arbeitet und zum anderen, das liebe Geld. Ich bin ja über ein Jahr in Elternzeit und nehme somit Elterngeld Plus in Anspruch. Leider hab ich keinen sehr hohen Verdienst und somit ein sehr überschaubares Elterngeld. Aber nichtsdestotrotz waren wir bereits ein paar Tage an der Ostsee, unter andrem zum Familienbesuch.

Ein bisschen müssen wir uns noch eingrooven zu zu viert. Einander Freiräume zu schaffen ist so auch im Urlaub nicht mehr so einfach wie es zu dritt war. Aber es wird, wir haben mittlerweile schon einen sehr guten Rhythmus und uns sehr gut an das Leben zu viert gewöhnt. Im letzten Urlaub war das Babymädchen auch erstaunlich entspannt und es waren wirklich ein paar tolle Tage. Selbst die 5 Stunden Autofahrt haben beide Mädels toll gemeistert.

Als nächstes steht jetzt aber etwas größeres an. Wir fliegen! Nach Mallorca! Und wir freuen uns schon sooo sehr! Leider dauert es noch ein paar Wochen, aber andererseits ist das auch ganz gut so denn vorher steht noch einiges an und so wird der Vorbereitungsstress hoffentlich etwas minimiert. Ehrlich gesagt bin ich schon ziemlich aufgeregt wie die Mädels den Flug meistern werden. Als unsere Große 10 Monate alt war, waren wir auch auf Mallorca. Die Flüge hat sie super gemeistert, die Autofahrt leider nicht so. 😣

Mal sehen wie die Kleine das macht, sie ist dann 2 Monate jünger. Sollte ihr das Fliegen nicht gefallen, wird man sie nicht überhören können, denn ein lautes Organ hat sie! 😂🙈

Dann fahren wir im Sommer nochmal ein paar Tage an die Ostsee, da haben wir uns dann auch Strandbesuche und einen Besuch auf Karl’s Erdbeerhof vorgenommen, darauf freuen wir uns sehr das wird bestimmt für die Kinder toll!

Und dann wollen wir im Dezember, zum 01. Advent endlich, endlich mal wieder nach Berlin! Das war eine ganz spontane Idee, eigentlich hatten wir gesagt wir wollen uns den Stress der Hauptstadt im Advent mit Vierjähriger und Einjähriger ersparen aber die Sehnsucht ist einfach zu groß. Berlin bedeutet uns als Paar unglaublich viel und wir sind schon viel zu lange nicht da gewesen. Das letzte Mal in der Frühschwangerschaft mit der Großen. Wir werden den Trip einfach den neuen Umständen anpassen und einfach mal schauen was man evtl. mit zwei wuseligen Mädels noch erleben kann, neben verschiedenen Weihnachtsmärkten. Wenn ihr Tipps habt, immer her damit! Wohnen werden wir in Mitte, Bahnfahren stört uns aber nicht. 😉

Seid ihr auch gereist in der Elternzeit oder habt es noch vor?

Frühlingsgefühle

Dieses Jahr hat der Frühling gefühlt ewig auf sich warten lassen. Im letzten März hatten wir bei 24 Grad die Füße in der Nordsee, dieses Jahr gab’s Schnee am 01. April. Aber endlich endlich soll er nun doch noch kommen, der Frühling.

Ich muss sagen ich habe wirklich langsam Lagerkoller. 2 Kinder, darunter ein Baby, an und aus und umzuziehen nur um dann eine Stunde in der Kälte zu sein. Uff, das habe ich mir dann doch öfter gespart als es mir selbst lieb ist. Aber nun braucht man nicht mehr ganz so viel anziehen, in den dünneren Sachen fühlt die Kleine sich wohler, und die Große kann sich fast ganz alleine fertig machen nur beim Reißverschluss braucht sie noch Hilfe. So sind wir in der Hälfte der Zeit fertig und es ist entspannter und somit auch schöner für uns alle. Ich hoffe inständig ich kann die dicken Sachen jetzt wirklich weit weghängen und wir fallen nicht mehr sehr in den einstelligen Bereich.

An der Kinderfront kämpfen wir momentan mit dem deutlich schlechteren Schlaf des Babymädchens, ich denke es liegt am zahnen, an allem was sie neu lernt, kann und täglich erlebt. Sie ist jetzt eben schon gar nicht mehr so Baby und nimmt recht aktiv am Tag teil. Das sie das stärker verarbeiten muss ist ja auch klar. Es kann nur besser werden. „Augenringe sind auch Schmuck“ sag ich da. 😂

Und leider haben wir an zweiter Stelle auch immer noch das Problem, dass die Große nicht zuverlässig trocken ist. Momentan ist es wieder besonders extrem und sie hat manchmal mehrere Pipiunfälle am Tag. Die Erzieher beim Entwicklungsgespräch waren allerdings total begeistert von ihr und ihren kognitiven Fähigkeiten. Auch von ihrer Sprache sind sie begeistert und machen sich gar keine Gedanken um die Unfälle. Sie hat einfach den kleinen Kopf zu voll mit allem anderen da rückt der Gang zum Klo oft in dem Hintergrund. Kann ich einerseits total nachvollziehen, andererseits ziehen Tage an denen sie 5 Hosen verbraucht echt an meinen Nerven. Aber es kann nur besser werden und vielleicht hilft uns da auch das wärmere und bessere Wetter.

Ach meine Mädels, ich freue mich so auf die Draußenzeit mit euch! ❤️