6 Monate Babymädchen 2.0

Ich fange an wie immer wenn ich ein Update schreibe:

Un-glaub-lich! Wie kann mein Baby schon 6 Monate alt sein? Wurde sie nicht grade erst geboren?

Meine liebste Greta,

fröhlichen Halbgeburtstag du tolles Baby! Du hast ein wahnsinnig fröhliches und ausgeglichenes Wesen, lachst viel, weinst eigentlich nur wenn dir etwas weh tut oder du sehr müde oder hungrig bist und Mama und Mami sich nicht schnell genug darum kümmern. In deinem 6. Lebensmonat hast du gelernt dich vom Bauch auf den Rücken zu drehen, der Dreh zurück klappt noch nicht ganz, aber du bist nah dran. Nach wie vor liegst du aber lieber auf dem Rücken. Du drehst dich auf dem Rücken liegend um deine eigene Achse und behältst so alles im Auge und erreichst viele deiner Spielsachen. Du magst es wenn Dinge knistern, Rasseln oder quietschen, alles was auf dem Tisch ist an dem wir sitzen ist interessant und du musst es anfassen. Anfassen und in den Mund stecken musst du im Moment sowieso am liebsten alles.

In deinem 6. Lebensmonat hast du dein erstes Fieber überstanden und deine Mamas mit vielen schlaflosen Nächten gequält. Eigentlich sind wir davon verwöhnt, dass du ein guter Schläfer bist, ein bis maximal 2x die Nacht wach wirst um zu trinken und direkt weiterschläfst. Momentan machst du gerne die Nacht zum Tag, bist zeitweise stundenlang wach. Ich hoffe inständig, das ist hauptsächlich diesem blöden Infekt geschuldet und legt sich bald wieder. Du darfst gerne wieder zu deiner gewohnten Schlafroutine zurückkehren.

Du liebst deine große Schwester über alles und sie dich. Du reagierst sehr empfindlich auf ihre Stimme und wirst oft direkt wach wenn sie lacht oder etwas lauter spricht. Dadurch gestalten sich die Wochenenden immer etwas schwierig denn du machst deinen Mittagsschlaf nach wie vor bei uns im Wohnzimmer und am liebsten auf Mama. Besonders wenn du krank bist. Richtig zur Ruhe kommst du aber nicht wenn die Muckeline dabei ist und uns was erzählt, singt oder spielt. Über kurz oder lang müssen wir da eine andere Lösung finden und du deinen Mittagsschlaf vielleicht oben in deinem Bettchen halten. #vorsätze

Vor etwa 14 Tagen haben wir ganz langsam mit Beikost begonnen. Genau wie die Große magst du eher das selbstessen als das mit Brei gefüttert werden. Das ekelt sich teilweise regelrecht. Wir gehen also wie schon bei der Großen zu blw über, werden es hier und da aber immer mal wieder mit (Obst)Brei versuchen.

Du bist im Vergleich zu deiner Schwester ein großes Kind. Aktuell bist du etwa 67cm lang und 8100g schwer. Nach und nach sortiere ich die Bodies und Oberteile in Größe 68 aus und 74 ein. Langarmbodies in 74 besitzen wir leider kaum, ich habe nun noch 2 gekauft und hoffe so kommen wir durch die letzten kalten Tage denn kurzärmlige und auch viele ohne Arm in Größe 74 und 80 sind reichlich vorhanden. Dein Gewicht beginnt langsam zu stagnieren, in den letzen 4 Wochen hast du nur rund 150g zugenommen. Das kann aber auch am Kranksein liegen. Lassen wir uns mal überraschen.

Auf jeden Fall freue ich mich auf das nächste halbe Jahr mit dir, auf weitere Meilensteine wie den ersten Zahn, das erste Wort, das erste krabbeln und die ersten Schritte. Aber bitte mein Schatz, mein Baby, lass dir Zeit und werde nicht ganz so schnell groß, ja? Mami, Madita und Mama lieben dich sehr! ♥️

Gartenliebe

Ich sitze hier und schaue in unseren wunderschönen, von der Sonne geküssten Garten. Da fällt mir ein, dass ich gerne mal ein paar Dinge zum Gärtnern und vor allem zum Erhalt der Natur, sagen möchte.

Letztes Jahr ist mir in den sozialen Medien verstärkt aufgefallen, dass sehr viele Leute über das wegbleiben verschiedener Singvögel klagen, oder auch darüber dass sie bis in den Sommer hinein keine Hummeln oder Bienen, ja manche nichtmal einen Schmetterling, gesehen haben. Wieder schaue ich in meinen Garten und frage mich „wie kann das sein?!“ Wir haben hier alles was das Singvogelfreundeherz begehrt, vom Spatz über den Specht bis zum Eichelhäher ist alles vertreten. Die ersten Hummeln sieht man hier mit den ersten warmen Tagen im März, manchmal sogar schon Ende Februar. Sobald das Wetter etwas stabiler über 0 Grad bleibt kommen auch die Bienen und Schmetterlinge.

Klar, wir leben ländlich, wohnen am Waldrand, aber, und das ist ein großes aber, wir tun trotzdem viel dafür diese Artenvielfalt genießen und bei uns begrüßen zu dürfen. Mir wurde die Liebe zur Natur quasi in die Wiege gelegt, auch wenn ich sie erst in den letzten Jahren so richtig wiederentdeckt habe und mit Freude selbst dabei bin. Mein Vater ist mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Februar draußen im Garten. Er pflanzt und säubert, macht den Garten frühlingsfit. Das war schon immer so. Er ist einfach immer draußen und hat ständig neue Projekte. Besonders die heimischen Insekten und Singvögel liegen ihm am Herzen und er tut viel für ihren erhalt. Das geht von Insektenhotels über verschiedene Nistkästen bis hin zu Sträuchern und Blumen die extra für Hummeln, Bienen und Schmetterlinge sind. Auch bestimmte Früchte und Beerenbüsche gibt es. Natürlich werden die nicht abgeerntete und im Herbst auch nicht geschnitten denn es ist Nahrung für die Vögel. Seit letzen Herbst gibt es auch einen Unterschlupf für Igel und seit er vor 3 Jahren in Altersteilzeit ging, hat er Bienen. Mittlerweile 5 Völker. Es ist besonders spannend wenn diese Völker sich im Frühjahr teilen und 30-60.000 Bienen ihrer Königin folgen und als Schwarm durch den Garten fliegen. Auch jede Menge Maikäfer und Fledermäuse haben wir hier. Das ist im Frühsommer ein tolles Spektakel wenn sie in der Dämmerung lautlos auf Nahrungssuche sind.

Meiner Meinung nach hapert es insbesondere an Aufklärung. Wie viele Leute haben Angst vor Bienen? Dabei ist das völlig unbegründet. Wenn man sie nicht ärgert und ihre Arbeit machen lässt, sind sie absolut friedfertig und harmlos. Und wenn man sich ein wenig damit auseinander setzt, erkennt man auch schnell und deutlich den Unterschied zu Wespen und man kann sie gut auseinander halten. Klar, hat man eine Allergie ist es was anderes, aber ich glaube kaum dass jeder den ich kenne eine Allergie auf Bienengift hat. 🙄

Was ich sagen will, jeder kann und sollte etwas für den Erhalt der Insekten, Singvögel und sonstiger Nutztiere tun und dann darf sich auch bald wieder jeder Berliner über Bienen auf dem Kuchen und Schmetterlinge im Park freuen. Wer keinen Garten sondern nur einen Balkon hat, der kann trotzdem Vogelfutter bereitstellen oder seine Balkonkästen so bepflanze, dass sie nicht nur hübsch aussehen sondern auch viel Nektar bieten.

Wer einen Garten, ob groß oder klein, hat, der sollte nicht allzu akkurat bei der Pflege sein. Damit hilft man schon vielen Tieren. Sie finden Futter in vielerlei für uns trockenen Sträuchern oder Büschen und besonders beim Rückschnitt sollte man die Nistzeiten der Vögel beachten. Im Herbst etwas Laub liegen lassen und die Igel danken es einem. Zudem kann man auch hier ein paar Blumen und Sträucher pflanzen die viel Nektar und/oder Nahrung für Vögel bieten.

Es ist wenig Aufwand und dir Ergebnisse sind unschlagbar. Ich liebe unseren summenden und brummenden Garten, die Vögel die ihrem Nachwuchs das fliegen beibringen und von morgens bis abends Zwitschern. Der von den Bienen produzierte Honig ist übrigens auch nicht zu verachten und auch auf unsere Beerenernte wirken sich die vielen Bienen sehr positiv aus.

Also meine Lieben Gartenfreunde oder die, die es werden wollen, keine Scheu vor Insekten, sie alle sind kostbar und wichtig. Ein Garten muss nicht aussehen wie der der Queen, er sollte leben. Dann macht es auch richtig Spaß und Freude! ♥️

Neuer Blogbeitrag.

Leider musste ich grade wiederholt feststellen, dass passwortgeschützte Beiträge (in diesem Fall ein Fotoupdate) nicht im Reader angezeigt werden. Ich hatte das schon ein, zwei Mal.

Also, es gibt ein Update, wer mal nachsehen mag, gehe bitte über meine Seite. 😉