Herbst

Auf einmal war er da, der Herbst. Und auch wenn ich es nicht erwartet hätte, zeigt er sich bisher ja wirklich von seiner schönsten Seite. Goldener Oktober at its finest. 🙂 

Seit knapp 3 Wochen ist meine Elternzeit nun auch schon wieder vorbei. 3 Wochen?! Wahnsinn. Dabei dachte ich zu Anfang noch wie wahnsinnig lang diese 2 Monate sein würden, was ich alles schaffen könnte und, wie sehr ich es genießen würde sagenhafte 9 Wochen nicht zu arbeiten. Genossen habe ich es tatsächlich. Und wie! Würde mir jemand jeden Monat mein Elterngeld Zahlen damit ich zuhause bleibe – ich würd’s tun! 🙂 es war zum Teil zwar auch echt anstrengend, weil meine Frau teilweise 3x innerhalb einer Woche Nachtdienst hatte und ich viel und lange mit der Muckeline alleine war, aber dazwischen hatte sie ja auch 14 Tage Urlaub und wir hatten eine tolle Zeit an der Ostsee bei den Großeltern. Alles in allem waren es wirklich sehr, sehr schöne 2 Monate und ich würd’s immer wieder machen. Geschafft hab ich nicht so viel wie ich wollte, aber irgendwie doch mehr als ich rückblickend gedacht hätte. Der Garten wird langsam in den Winterschlaf versetzt und wir bereiten schon einiges für das kommende Frühjahr vor. Rupfen Dinge raus die uns nicht so gefallen haben und Pflanzen mehr von dem was wir mögen, bzw. planen was wir wo Pflanzen wollen. 🙂 eine Magnolie ist schon eingezogen, Lavendel, Rosen, Tulpen und Schneeglöckchen… Und wir freuen uns auf noch viel mehr. 

Mittlerweile ist unsere Motte schon 14,5 Monate, mehr als ein paar Schritte läuft sie immer noch nicht alleine, hat aber endlich 4 statt nur 2 Zähne und fängt auch langsam an mal ein paar Worte zu sprechen. Allerdings nichts gezieltes, es ist mehr so, dass sie das was wir sagen „Auto“ „Banane“ „Oma“ „Opa“ imitiert. Sie nutzt es aber nicht um uns direkt was mitzuteilen oder jemanden anzusprechen. Dafür versteht sie alles was man ihr sagt und handelt auch danach. Das ist toll mit anzusehen und macht viel Spaß. 

In die KiTa geht sie sehr gern, es gibt keinerlei Tränen mehr, im Gegenteil, zum Abschied wird gewunken und gelacht. Neben ihrer Bezugserzieherin findet sie besonders die Anerkennungspraktikantin toll und das beruht eindeutig auf Gegenseitigkeit. Die beiden lieben sich und es ist toll mit anzusehen. Wir werden besagte Praktikantin jetzt auch fragen ob sie sich vorstellen könnte evtl. mal bei uns Babyzusitten, das wäre (neben Oma) definitiv die Person, die am besten dafür geeignet wäre. Einfach weil die Muckeline sie so gut kennt und ihr vertraut. Bei ihr auf dem Arm schläft, von ihr gewickelt wird (übrigens ohne Probleme mit Stoffies), und gut isst. Mal schauen, hoffentlich sagt sie ja. 

Nun dümpelt dieser Blogbeitrag schon eine Weile unter meinen Entwürfen herum, mittlerweile ist die Motte 15 Monate alt, kann seit einer Woche ganz alleine laufen und wird darin auch immer schneller und besser, hat 6 statt 4 Zähne, macht auf die Frage nach „wie macht…“ „WauWau“ „muuhh“ und „pock pock“ <–für Huhn. 😉 

Außerdem fängt sie an nach uns zurufen und uns zu benennen. Auch Mama und Mami unterscheidet sich so langsam. Auch nach Oma ruft sie öfters, auch wenn Oma gar nicht da ist. Ich sag ihr dann immer „die kann dir auch nicht helfen!“ 😉 gemein, ich weiß. In der Kita entwickelt sie sich prächtig, wird ein richtiger kleiner Rabauke glaube ich. Im ärgern der anderen ist sie jedenfalls schonmal an vorderster Front dabei. Ja, so schnell kann es manchmal gehen. Großes, kleines Mädchen. ❤